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Wenn die Zähne Migräne auslösen

Kieferfunktionsstörungen von Dr. Christian Dübbert in Warburg behandeln lassen

An jedem Zahn hängt ein ganzer Mensch. Das ist nicht nur ein vielzitiertes Sprichwort, sondern wissenschaftlich belegt: Die Zahngesundheit hat großen Einfluss auf unsere allgemeine Gesundheit. Und so lohnt sich auch bei Migräne ein Blick in die Mundhöhle. Kieferfunktionsstörungen können nämlich eine Ursache für den chronischen Kopfschmerz sein.

Bei Migräne zum Zahnarzt? Klingt seltsam, macht bei genauerer Betrachtung aber durchaus Sinn. Denn die Zähne und der Kauapparat haben oft mehr Einfluss auf unsere Gesundheit, als gemeinhin angenommen wird: Es ist bestätigt, dass sich die Zahngesundheit auf unser Wohlbefinden auswirkt. Mögliche Übeltäter hierbei sind

  • kranke Zähne
  • entzündetes Zahnfleisch
  • Kieferfehlstellungen

Und wegen dieser Wechselwirkung ist Dr. Christian Dübbert unter Umständen genau der richtige Ansprechpartner, wenn es um chronische Kopfschmerzen geht.

Patientin liegt entspannt im Behandlungsstuhl

Wenn Kopfschmerz aus dem Kiefer kommt

Denn gerade Kopfschmerzen haben ihre Ursache häufig in Zahn- und Kieferproblemen. Zu Kopf steigen können:

  • kariöse Zähne
  • Wurzelinfektionen
  • Parodontitis
  • schlecht funktionierender Zahnersatz

Immer öfter wird allerdings der sogenannte falsche Biss als Übeltäter identifiziert: Schiefe Zähne oder bestimmte Fehlstellungen können Kopfschmerzattacken und Migräne­anfälle begünstigen. Denn unser Kauapparat ist ein hochkomplexes und perfekt abgestimmtes System, das hochempfindlich auf jede Veränderung reagiert: Passen Ober- und Unterkiefer wegen einer Fehlstellung nicht mehr perfekt aufeinander, versucht der Körper automatisch, das auszugleichen. Dadurch werden die umliegenden Muskeln über Gebühr beansprucht. Das führt zu Verspannungen und Fehl­funktionen, die sich weiter ausdehnen und zahlreiche Beschwerdebilder – unter anderem Kopfschmerzen oder auch Migräne – verursachen können.

Zähneknirschen und Kopfschmerzen

Auch nächtliches Zähneknirschen gilt als möglicher Auslöser für Kopfschmerzen und Migräne. Bruxismus, so der Fachbegriff für diese immer häufiger auftretende Funktionsstörung, betrifft mittlerweile jeden zehnten Deutschen. Dass der Kiefer nachts nicht zur Ruhe kommt, sondern auf Hochtouren arbeitet, kann durch einen falschen Biss bedingt sein. Meistens ist aber der Druck unserer modernen Leistungsgesellschaft Schuld daran: Die Betroffenen kompensieren den täglichen Stress durch nächtliches Zähneknirschen – und kauen ihre Probleme und Sorgen im Schlaf wortwörtlich durch. Und weil beim unbewussten Knirschen und Pressen extrem hohe Kräfte auf den Kauapparat einwirken, verkrampft sich die Kau-, Kiefer- und Gesichtsmuskulatur. Am nächsten Morgen ist dann nicht nur der Kiefer total verspannt, sondern der ganze Kopf schmerzt.

Dr. Christian Dübbert gegen Kopfschmerzen

Um herauszufinden, ob eine Kiefer­funktionsstörung Ursache dafür ist, setzen wir auf die Funktionsanalyse. Mit ihr können wir Licht ins Dunkel bringen und eine individuelle Therapie entwickeln: Oft reicht eine Aufbissschiene, um die Kaumuskulatur zu entlasten und das Gleichgewicht zwischen Ober- und Unterkiefer wiederherzustellen – und die Ursache der Beschwerden zu beseitigen.